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Die Arbeitswissenschaft wurde gegründet durch Frederick Winslow Taylor ( 1856-1915) und seinem Schüler Frank Bunker Gilbreth ( 1868-1924 ). Sie haben haben versucht, die Arbeitsprozesse der Arbeiter zu optimieren, indem der eine die besten Arbeiter studierte und der andere den faulsten Arbeiter. Sie zogen beide Erkenntnisse aus den Arbeitsabläufen, die sie zur Optimierung der Arbeit umsetzten. Diese Art der Arbeitswissenschaft wurde als Taylorismus bezeichnet. In Aachen gründete Adolf Wallichs 1924 den Reichsausschuss für Arbeitszeitermittlung ( REFA ).  Die arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Arbeitsbereich des Zahnarztes fanden in den letzten Jahrzehnten kaum Zugang zu den in Praxen arbeitenden Zahnärzten. Eine ergonomische Ausbildung im Studium ist leider bislang nicht vorgesehen. Das Interesse an Fachgesellschaften wie die ESDE  und die AGAZ   ist in der Kollegenschaft sehr gering. Leider zeigen auch neuere Untersuchungen, dass die hohe Zahl der MSD ( muscula sceletal deseases ) Erkrankungen bei Zahnärzten in den letzten 30 Jahren nicht rückläufig ist.

Unser Arbeitsgebiet ist die Mundhöhle an dessen Boden und Decke Zähne und Schleimhäute auf Diagnostik und Therapie warten. Wir können diese Regionen nur diagnostizieren und therapieren, wenn wir diese Regionen auch gut einsehen können.Oft ist die indirekte

Wir Zahnärzte arbeiten am Tag meist 8 Stunden hochkonzentriert mit unseren Händen in diesem Gebiet und kontrollieren unseren Arbeitsabläufe stets mit unseren Augen. Für viele Zahnärzte ist diese Arbeit sehr belastend. Durch die Einführung in der BRD des Qualitätsmanagements im ambulanten und klinischen Bereich der Patientenversorgung ist ein neues Bewusstsein entstanden. Dieses neue Denken möchte ich versuchen zu fördern mit dieser Akademie. Ziel eines Zahnarztes ist es, oft sehr komplexe zahntechnische Konstruktionen so zu planen und zu fertigen, dass ein ästhetisches, funktionelles und medizinische verträgliches Optimum mit Nachhaltigkeit ergibt. Ein weiteres Ziel des Zahnarztes ist es, Patienten an die Praxis an das Team zu binden. Die Arbeit eines Zahnarztes ist sehr vielschichtig. Um in jedem dieser Bereiche optimal zu werden, habe ich diese Akademie gegründet. Ich werde Vorträge aus allen Bereichen, die einen optimalen dentale Workflow fördern, für Interessenten hier online sammeln und anbieten... manche gegen eine Gebühr. Referenten haben hier die Möglichkeit, sich zu präsentieren, um ggf neue Aufträge in Praxen oder Kliniken zu generieren. Die Zahnarztpraxen werden immer umfangreicher nicht nur personell sondern auch in ihrem Angebot. Ein Workflowmanager Dental hat seinen Blick für alle wichtigen Determinanten des dentalen workflows entwickelt und weiss, wie Engpässe und Disharmonien so zu ändern sind oder weiss, wer diese Engpässe ändern könnte. Ziel soll es sein, dass der Workflowmanager  Behandler und das Team so zu einem Optimum trainiert, dass die Patienten zufrieden sind und sich ein nachhaltiger Erfolg für die gesamte Praxis einstellt. Ich suche Referenten, Trainer, Coaches, etc in meinem Netzwerk zu vereinigen, die hilfreich sind, einen Workflowmanager Dental auszubilden. Es wäre dann ein guter Job für einen Zahnarzt über 50, der nicht mehr am Behandlungsstuhl arbeiten kann oder will.

Hier wird am Ende ein Berufsbild  eines WORKFLOWMANAGERS entstehen, der in vielen ambulanten und klinischen Einrichtungen gebraucht wird, um viele Defizite zu einem höheren Qualitätslevel zu entwickeln.